17 November 2005

Von Marken, Händlern und Vertrauen

Gestern ist mir an der Kasse im Supermarkt mal wieder bewusst geworden wie sensibel eine Marke mit dem Vertrauen ihrer Kunden umgehen muss. Ich war in meinem Lieblings Edeka Markt einkaufen. Angenehme Größe, breite Flure, große Auswahl an Marken, immer neue Sachen zum ausprobieren, überschaubare regale, gut sortiert, frisches Gemüse, Gemüse und tolles Fleisch. Auch wenn ich 5 Minuten länger laufen muss, nehme ich diesen Umweg in Kauf, weil ich das Ambiente schätze.
Und an der Kasse fragt mich plötzlich die verkäuferin, ob sie mal in meine Tasche sehen darf. kein problem. Hab nix zu verbergen. Aber irgendwie ein komisches Gefühl. Man vertraut mir nicht. Man vermutet zumindest theoretisch, dass ich unehrlich bin und Dinge klauen würde, wenn ich die Chance hätte. Komisch wie schnell sich mit einem Satz die Einstellung zu einer Marke verändern kann. Ich werde immer noch dorthin gehen, aber anstatt jetzt durchweg positiv gelaunt meine Waren in den Einkaufswagen zu legen, bin ich jetzt skeptisch gegenüber den verkäuferinnen und warte nur noch darauf wann sie das nächste mal vermuten, dass ich versuchen könnte meinen Joghurt nicht zu bezahlen.

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