18 Januar 2006

McDonalds Callcenter

Globalisierung hin oder her. Es gibt ein paar Jobs, die kann man einfach nicht ins Ausland verlegen. Servicekräfte werden doch immer an Ort und Stelle gebraucht. Ein sicherer Job also. Aber was doch so alles möglich ist im digitalen Zeitalter probiert McDonalds in den USA gerade aus:
Dort testen die Bulettenbrater gerade die Servicekräfte an der Bestellannahme am Drive-in (engl. Drive through) Schalter durch ein Callcenter zu ersetzen. Das ganze funktioniert in etwa so: Ein Callcenter nimmt die Bestellung entgegen und leitet sie an das Restaurant via Internet weiter. Außerdem wird ein Foto vom Wagen/Kunden gemacht, damit die Bestellung von der Servicekraft im Restaurant auch richtig zugeordnet werden kann.
Man erhofft sich durch die besseren Kommunikationsfähigkeiten der Callcenter Mitarbeiter eine geringere Fehlerquote bei den Bestellungen und dementsprechend zufriedenere Kunden.

Muss ich denn dann demnächst eine McDonalds Hotline anrufen, wenn dann doch mal etwas schief geht?

via: USATODAY.com

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Der Punkt ist, dass das Callcenter nicht lokal und somit teuer angestellt wird. Das Callcenter ist nämlich eine Halle mitten in Indien. Die können Englisch sprechen und sind billig.

Tim hat gesagt…

Klar versucht McDonalds (wie jedes Unternehmen) Kosten zu sparen. Interessant an der Geschichte finde ich nur, dass durch den technischen Fortschritt mittlerweile sogar im Servicebereich gespart werden kann. Und zwar ohne das es zwangsläufig auffällt.

marketing-blog.biz hat gesagt…

Du darfst aber ziemich sicher davon ausgehen, dass du per Standleitung zum Offshore Standort Indien verbunden wirst, wo ein freundlicher Inder mit antrainiertem texanischen Akzent deine Bestellung annehmen wird.