28 November 2006

Virales Marketing bei Opel

Alain Visser ist Vertriebschef bei Opel und plaudert im aktuellen Focus (48/2006) unter anderem über die C´mons Kampagne für den Opel Corsa. Er spricht auch über virales Marketing:
"Wir nutzen virales marketing, schicken also Werbespots und SMS-Nachrichten wie einen Virus per Internet. Wir haben auch Bushaltestellen in Plakate umgewandelt. Wer daran vorbeigeht, bekommt eine Werbe-SMS aufs Handy."

Herr Visser scheint eine völlig andere Definition von viralem Marketing zu haben als ich. Nein, die Nutzung des Internets an sich ist noch kein virales Marketing Herr Visser. Und es wird auch nicht besser, wenn ich Leuten ungefragt Werbespots maile. Das ist Belästigungsmarketing. Und Bushaltestellen in Plakate umzuwandeln hat mit viralem Marketing noch weniger zu tun. Auch nicht, wenn die Plakate wild SMS senden.

Irgendwie erinnert mich dieses Interview an diese Rede von Stoiber zum Flughafen München oder aber auch an die großartige Erklärung des amerikanischen Senators Ted Stevens was das Internet eigentlich ist und warum wir alle mehr dafür bezahlen sollen.

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