31 Dezember 2006

Barcamp Nürnberg: Web 2.0 Führerschein

Noch ein Nachtrag zum Barcamp Nürnberg. Die Session Web 2.0 Führerschein erschien mir schon damals als eine super Idee. Alle reden über Web 2.0 aber keiner weiß so richtig was das eigentlich ist. Meistens beschränkt man sich dann in den Erklärungen auf Blogs und Podcasts. Aber eigentlich steckt ja vielmehr dahinter. In dem Web 2.0 Wiki haben wir dann mal alle möglichen Seiten zusammengetragen, die wir in irgendeiner Art und Weise als Web 2.0 einstufen würden. Außerdem gibt es für viele Web 2.0 Seiten auch Aufgaben, die man mal gemacht haben sollte, um zu verstehen, was hinter der Seite oder dem Service eigentlich steckt.
Im Prinzip also eine schöne Linksammlung, aus der man Kollegen und freunden mal ein paar Links schicken kann, wenn sie mehr über Web 2.0 wissen wollen.

Hier mal meine persönlichen Web 2.0 Seiten, die man mal besucht haben sollte:

flickr:
eigene Fotos hochladen und fremde Fotosammlungen durchsuchen. Mit Hilfe der Creative Commons Licence, kann man unter bestimmten Vorrausetzungen gekennzeichnete Fotos benutzen.

del.icio.us:
Wahrscheinlich kennt jeder die Bookmarks (Favoriten) in seineem Webbrowser. Mit Hilfe von del.icio.us kann man seine Bookmarks quasi im Internet speichern und von jedem Rechner mit Internetzugang darauf zugreifen. Gleichzeitig sieht man auch wieviele User die gleiche Seite gespeichert haben.

Skype:
Mit Skype kann man übers Internet telefonieren und natürlich auch chatten. Mittlerweile gibt´s sogar eine Videofunktion.

YouTube:
Funktioniert eigentlich ähnlich wie Flickr, nur eben mit Videos. Ob es dort auch Creative Commons gibt, weiß ich nicht.

Wikipedia:
Eine Online-Enzyklopädie, die von jedermann geschreiben und verändert werden kann. Das nennt man dann auch Wiki. Mittlerweile gibt es Wikipedia in dutzenden von Sprachen. Und obwohl jeder schreiben kann was er möchte, kann sich Wikipedia auch durchaus mit der Encyclopedia Britannica messen.

Pandora:
Eigentlich nur ein Musicstream. Aber man kann vorher sagen welche Musik, Band, Lied man gerne hört und Pandora sucht dann Songs raus, die einem gefallen könnten. Dabei kann man jedesmal sagen, ob es einem gefällt oder nicht. So findet man unter Umständen ganz neue Bands, die man vorher nie gehört hat.

Netvibes:
Bei netvibes kann man sich seine persönliche Startseite zusammenstellen. Das heißt man kann z.B. die neuesten Nachrichten der Newsseiten seiner Wahl per Feed lesen, hat seine Lieblingsblogs im Blick, wird sofort benachrichtigt, wenn eine neue email bei Gmail, yahoo oder irgendwo anders eingetroffen ist und noch viel mehr. Manches ist unsinnig, vieles spart Zeit und man muss halt selber rausfinden, was einem nützt und was nicht.

Xing:
Vormals bekannt als OpenBC. Hier kann man Businesskontakte und alte Freunde wiederfinden. Im Prinzip ein Onlineadressbuch.

Second Life:
Alle reden drüber, aber nur 2 Millionen Menschen waren weltweit bisher überhaupt da. Eine 3D Online Welt, die irgendwie an das computerspiel Sims erinnert und aussschließlich von den Usern gestaltet wurde und in der man sogar richtig Handel treiben kann. Anshe Chung (Second Life Nickname) wurde als Grundstücksmaklerin sogar im echten Leben Millionärin.

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