06 Januar 2007

Die Virtualität ist gerade etwas realer geworden

Second Life und all die anderen tollen virtuellen Spielewelten haben ja ein Problem: Es ist eben alles virtuell. Auch wenn sich vielleicht im Kopf eines manchen Gamers Realität und Cyberwelt zeitweise vermischen können (Na? Auch schonmal zu lange Tetris gespielt und im Schlaf die Klötzchen gedreht?), so bleiben es doch nur Bits und Bytes. Das war zumindest bis jetzt so. Denn die Firma Fabjectory baut Figuren und Gegenstände aus Second Life nach. Und zwar mit so einem 3-D Drucker (Übrigens hat Chris Anderson das auch schon in seinem Buch The Long Tail erwähnt). Und die Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen. Manchmal ist das vielleicht noch etwas klobig, aber das wird bestimmt noch besser. Und auch der Preis ist mit 99-200 Dollar durchaus vertretbar.
Hier sehe ich zum ersten mal auch ein echtes Businesspotenzial für Second Life. Vor allem für Designer. Aber auch für Computerspielehersteller wie z.B. EA (Battlefield Series) oder Blizzard (World of Warcraft) könnte diese Technologie richtig interessant sein. Denn welcher Gamer hätte nicht gerne auch seine Spielfigur neben seinem Monitor stehen?

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Wahnsinn,

Man überlege sich: Während solche Marken, wie "The AvaStar" der Axel Springer AG oder Bunch TV rein wollen, findet hier eine umgekehrte Entwicklung statt. Ob so virtuelle Marken real werden ?