24 Juli 2007

Break out News

Wie kann ein klassischer Nachrichtenkanal wie MSNBC die Aufmerksamkeit der 'Digital Natives' die inzwischen eine extrem individualisierte und fragmentierte Mediennutzung aufweisen, an sich binden. RSS Feeds? Twitter Streams? SMS Benachrichtigung? Location Based News? Das sind letztendlich alles nur Kanäle. Sicherlich muss man die alle irgendwie bedienen. Aber heutzutage geht es gerade für Marken mehr als jemals zuvor in der Geschichte der Medien, um Engagement und Zeit die man eben freiwillig mit Marken verbringt. Reichweite reicht eben nicht mehr, wenn der User eben nur 3 Sekunden auf meiner Seite verbingt, um die Headlines zu screenen.

MSNBC hat sic etwas interessantes für die Multitaskingerprobten Digital Natives: Newsbreaker.

Der eine oder andere kennt das alte Spiel Breakout vielleicht noch. Mit einem kleinen Paddel am unteren Bildschirmrand wird ein Ball immer wieder nach obern geschlagen, um alle Steine am oberen Bildschirmrand abzuräumen.
Bei Newsbreaker fallen aber neben den zahlkreichen Powerups, außerdem auch headlines runter, die man aufsammeln kann. Neben dem entspannenden Spiel, erfährt man also so gleich was in der Welt so vor sich geht. So gelingt es MSNBC das Multitaskingverhalten der Digital natives in Engagement zu kanalisieren. Und wer mehr als nur die Headlines lesen will, drückt einfach Pause und scrollt sich durch die gesammelten Headlines, um die ganze Geschichte zu lesen.

Und das ganze gibt es sogar mit Community. Und zwar offline. Kinowerbung ist zwar oft ziemlich unterhaltsam, aber Interaktion gab es bisher wenig. Bei der Promotion von Newsbreaker im Kino ist das anders. Vor einer Kinoleinwand wurde ein Bewegungssensor installiert. Die Zuschauer konnten mittels ihrer gemeinsamen Armbewegung nach Links oder rechts das Paddel steuern und so im Team Newsbreaker spielen. Ich nenne es mal temporäres Community Engagement. Ein schönes Video gibt´s auch zu der ganzen Aktion.


Geniale Idee. Und mehr Spaß können Nachrichten und Kinovorschau eigentlich nicht mehrmachen.

aufmerksam geworden auf diese fantastische Kommunikationsidee bin ich durch Sebastian.

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