08 Juli 2007

Live Earth - Und jetzt?

Ich habe mich nicht sonderlich für das Live Earth Spektakel interessiert. Gestern habe ich nur mal kurz reingezappt, um mir ein Bild zu machen. Die Idee ist ja sicherlich gut gemeint, aber wenn man Spiegel Onlines Berechnungen glauben schenken darf, dann war das ganze nicht wirklich klimafreundlich. Gut, vielleicht war das jetzt auch nicht das ganz große Ziel. Letztendlich ging es sicherlich darum eine möglichst große Öffentlichkeit für das Thema zu schaffen. Wahrscheinlich ist das auch gelungen. Aber was bleibt, außer der Erinnerung beim größten Konzert der Welt irgendwie dabei gewesen zu sein? Wieviele Menschen werden ihr Verhalten wirklich langfristig ändern?
Was mir irgendwie gefehlt hat sind konkrete Tipps, die man leicht selber ausprobieren kann. Am besten sogar mal abseits von den ganzen bekannten Aufforderungen das Auto lieber mal stehenzulassen, Energiesparlampen zu benutzen und so weiter.
Auf der Interesting Conference in London habe ich das erste mal von We are what we do gehört. Hier gibt´s ständig neue Anregungen was man machen kann, um die Welt zu retten - oder zumindest ein kleines bisschen netter zu gestalten. Das sind Sachen die interessant genug sind, als das ich sie gerne mal ausprobiere und sie sind nicht nur auf den Umweltschutz beschränkt.

Wenn man etwas verändern will, dann muss man kontinuierlich daran arbeiten. Und dafür braucht man ständig neue Impulse. Sonst wird´s langweilig. Der Mensch strebt neben aller Beständigkeit auch immer nach Neuem.
Live Earth hat zwar sicherlich riesengroße Aufmerksamkeit generiert, aber ob in 4 Wochen wirklich noch jemand auf die Homepage geht und sich für das Thema interessiert? Bei We are what we do ist das glaube ich anders. Ich zumindest surfe immer wieder mal gerne vorbei und klicke mich durch die Ideen, wie ich die Welt ein klein wenig besser machen kann.

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